Tai-Chi

Tai Chi war ursprünglich eine Kampfsportart, die in China im Rahmen der Selbstverteidigung entstanden ist. In unseren westlichen Regionen ist Tai Chi heute eine Art Schattenkampf, der sich sehr positiv auf die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit auswirkt, die Meditation unterstützt und gerne im Zen-Buddhismus eingesetzt wird. Tai Chi bringt Menschen ins Gleichgewicht. Die harmonischen Bewegungsabläufe setzen die Lebenskraft, das Chi, frei und aktivieren die Meridiane. Mittlerweile ist Tai Chi Teil der allgemeinen Präventions- und Gesundheitsförderung; Dachverbände der Krankenkassen haben ein weites Netz von Studios anerkannt. Die Kassen erstatten ihren Mitgliedern einen Grossteil der Kursgebühr. Besonders in den Städten müssen Sie in der Regel nicht weit fahren.

Programm

  • Ganzjährige Termine
Beginn Dauer Titel Veranstaltungsort
April bis Oktober eine Woche Offenes Programm
Meditation & Wohlbefinden
Aphrodite-Beach-Programm-1 Aphrodite Beach
Zypern
Mai bis Oktober eine Woche Spirituell & Gestaltend
Entspannung in der Idylle
mythos-corfu-programm-1 Mythos
Korfu

 

Wirkung von Tai Chi

Tai-Chi kann von Menschen jeden Alters, also auch gut in der zweiten Lebenshälfte, praktiziert werden. Die positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele sind so zahlreich, dass man sie fast nicht glauben will. Sie werden auch nicht wirklich bezweifelt. In China heisst es, dass Tai-Chi Praktizierende geschmeidig wie ein Kind, gesund wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Philosoph seien. Tai-Chi ist natürlich und fliessend, weich und entspannt. Ganz allgemein fördert Tai-Chi Atmung und Achtsamkeit, Balance und Beweglichkeit. Bei Lungenkrankheiten wie Asthma oder COPD, Arthritis, Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden oder Schlaflosigkeit bietet es relativ schnelle Linderung ohne unerwünschte Nebeneffekte. Die Praktizierenden sind tagsüber konzentrierter und schlafen nachts besser.

Aktive Meditation

Oft spricht man von Tai-Chi Chuan, Taijiquan oder chinesischem Schattenboxen. Die Art, wie es praktiziert wird, variiert von Aktiver Meditation bis zur Kampfsportart, bei der man am Gegner klebt und dessen Energien für den eigenen Angriff nutzt. Tai-Chi kennt kein Graduierungssystem wie die Gürtelfarben im Judo, Taekwondo oder Karate. In den Übungen und Figuren gibt es Parallelen zu Qi Gong, so dass die verschiedenen Dachverbände gerne beide Techniken zusammenfassen. Die Dachverbände sind sich wie beim Yoga eher uneinig, so dass bei der Tai-Chi-Lehrer Aus- und Fortbildung kein klarer Weg zu erkennen ist. Vielleicht hilft das fünfte Sozialgesetzbuch, das die Anerkennung der Krankenkassen regelt, bei der Suche nach einem gemeinsamen Weg.

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