Raunächte

Bei Raunächten denken wir an weisse Landschaften, neblige Winterszenerien, besinnliche Abende an warmen Öfen und brennende Kerzen. Die Träume sind in diesen Tagen besonders aufschlussreich und in keiner anderen Zeit ist der Himmel so klar und die Sterne leuchten so stark, dass auch der Laie die einzelnen Sternbilder erkennt. In der Stadt wird dieses Phänomen durch die extreme Weihnachtsbeleuchtung deutlich vermindert. Die besondere Energie spürt und sieht man am besten bei abendlichen Spaziergängen im Park, im Wald oder auf dem Land im Allgemeinen. Die 12 Raunächte können sowohl die 12 Sternzeichen oder die Monate des kommenden Jahres symbolisieren. In diesen speziellen Nächten werden Rituale gepflegt und für wichtige Lebensentscheidungen Orakel befragt.

Programm

  • Feste Anfangsdaten
Beginn Dauer Titel Veranstaltungsort
27.12.2017 5 Tage zwischen den Jahren
Meditationsretreat
Zentrum Mondsee - Achtsamkeit & MBSR Zentrum Mondsee
Salzburger Land
28.12.2017 5 Tage Stille Tage
zwischen den Jahren
Haus Zeitlos im Allgäu Haus Zeitlos
Allgäu
31.12.2017 1 Tag Silvester Party
achtsam & miteinander
Zentrum Mondsee - Achtsamkeit & MBSR Zentrum Mondsee
Salzburger Land
02.01.2018 5 Tage zwischen den Jahren
Meditationsretreat
Zentrum Mondsee - Achtsamkeit & MBSR Zentrum Mondsee
Salzburger Land
28.12.2018 5 Tage Stille Tage
zwischen den Jahren
Haus Zeitlos im Allgäu Haus Zeitlos
Allgäu
  • Ganzjährige Termine
Beginn Dauer Titel Veranstaltungsort
Mai bis Oktober eine Woche Spirituell & Gestaltend
Entspannung in der Idylle
mythos-corfu-programm-1 Mythos
Korfu

 

Zentren

Raunächte – Woher kommt das?

Begriffe wie „Die Zwölften“ oder „Zwischen den Jahren“ beziehen sich auf dieselbe Zeitspanne. Das Mondjahr mit seinen 12 Umläufen ist um 12 Tage kürzer als das Sonnenjahr; es sind also die „verlorenen Tage“ zwischen Mond- und Sonnenjahr, die als Raunächte bezeichnet werden. Bei den Ursprüngen muss man mindestens bis in die Germanische Mythologie zurückgehen. Die 12 Raunächte liegen zwischen der Wintersonnwende am 21. Dezember und den Heiligen drei Königen am 6. Januar. Meistens wird der erste Weihnachtsfeiertag als Beginn der Raunächte angesehen. Die Tage stehen kulturübergreifend für Erneuerung und Besinnung; sie stehen für spirituelle Reinigung, Besinnlichkeit und Stille. Es ist die Zeit der Selbstfindung mit Räucherritualen und religiösen Traditionen. In früheren Zeiten sass man zusammen am Feuer, schwieg, betete und reflektierte.

Grosses Angebot an rituellen Retreats

Das Angebot geht von Schweigeseminaren über Yoga und Meditation bis zu rituellen Tänzen. Traumreisen und Dunkelmeditationen sind gute Methoden um die besondere Magie der Raunächte intensiver zu spüren. Oft gehören Schwitzhütten und Schneewanderungen zum Programm. Viele Menschen wollen ihren Jahreswechsel abseits von Trubel und Böllerei in Ruhe mit Gleichgesinnten verbringen. Die Retreats sind auch mal voll und Wartelisten normal. Flüge sind zwischen den Jahren aufgrund der Weihnachtsferien schnell knapp; das sollte bei entfernt liegenden Destinationen bedacht werden.

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